Die soziale Suche ist da

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Mit der Einführung zweier neuer Funktionen hat Suchmaschinengigant Google in den letzten Wochen für einige Verschiebungen beim Online-Marketing gesorgt.

Analog zu Facebooks "gefällt mir"-Funktion stellt Google ab sofort den "+1"-Button bereit. Anders als beim Pendant von Facebook wird eine Betätigung nicht automatisch als Äußerung des Gefallens an die eigene Freundes-Gefolgschaft weiter geleitet. Die Information wird bei Google zuerst einmal intern verwendet - als zusätzlicher Rankingfaktor. Das erscheint auch logisch: je häufiger eine Webseite "gefällt" (um in der Facebook-Terminologie zu bleiben), desto prominenter wird sie in den Suchergebnislisten platziert.

Und da ist sie dann auch schon, die eigentliche Innovation: die soziale Suche. Es werden bei Google nun solche Suchergebnisse ganz oben in der Liste angezeigt, die von anderen Nutzern positiv bewertet wurden. Dies können Personen sein, die sich in der eigenen Kontaktliste oder auch z.B. bei den eigenen Twitter-Followern befinden.

Empfehlungen aus dem "Bekanntenkreis" werden also bevorzugt und auch mit der jeweiligen Quelle, sprich Name und Bild(!) des Nutzers ausgezeichnet. Der Nutzer erfährt so z.B., dass einer seiner Twitter-Follower die betreffende Seite schon einmal verlinkt oder favorisiert hat. Eine perfekte Empfehlung also.

Technisch funktionieren kann die soziale Suche natürlich nur, wenn der Nutzer während des Suchvorganges mit seinem Google-Account eingeloggt ist, z.B. als Nutzer von Google-Mail oder anderen Google-Services. Schätzungen gehen aktuell von ca. 20% der Nutzer aus, bei denen das soziale Ranking unmittelbar angewendet werden kann. 

Auch kann man kann nun darüber spekulieren, ob sich genug Nutzer finden, die den neuen "+1"-Button ohne direkten eigenen Nutzen verwenden. Tatsache ist, dass das neue Feature schon nach wenigen Tagen auf vielen Websites in friedlicher Eintracht neben den "gefällt mir"-Buttons zu finden war und auch fleißig genutzt wurde. Es scheint so, als müssten wir uns daran gewöhnen, dass mittelfristig jeder Nutzer seine eigenen Suchergebnisse bekommen.

Zu den Konsequenzen: letztendlich wird die "klassische Suchmaschinenoptimierung" perspektivisch an Bedeutung verlieren, weil mit den sozialen Faktoren neue und effektive Rankingkriterien dazukommen. Um so dringlicher ist es als Websitebetreiber, den neuen Button zu integrieren und im sozialen Web, speziell bei Google und Twitter aktiv zu sein, um hier positive Rankingpunkte zu "sammeln". 

Die Grenzen zwischen Suchmaschinenoptimierung und Social Media verwischen immer mehr. Dazu paßt dann auch das Gerücht von der baldigen Einführung eines eigenen sozialen Netzwerkes von Google. Beruhigend ist allerdings eine Tatsache: auch nach den neuen Spielregeln bleiben attraktive Inhalte die effektivste "Werbe"-Maßnahme für ein gutes Abschneiden bei Google & Co. Denn gute Inhalte "gefallen" dem Nutzer. Das gibt dieser gerne per "+1/gefällt mir"-Button weiter. Und was dem Nutzer und seinen Freunden gefällt, gefällt auch Google. So schließt sich der Kreis. Fast alles beim Alten also.

 

Neues Referenzprojekt: weinor Service App

weinor ist als Anbieter hochwertiger Markisen, Wintergartendächer und Fenster-Beschattungen seit mehr als 40 Jahren aktiv und zählt heute zu den marktführenden Unternehmen vor allem im Bereich Markisen. Und das in ganz Deutschland und zunehmend auch im europäischen Ausland.

Mit der kostenfreien iPad-App bietet weinor den Fachpartnern komfortablen Zugriff auf Prospekte, Preislisten, Produktmappen, Bildmaterial und Videos. Nach einer einmaligen Freischaltung stehen über 200 Minuten hochauflösendes Videomaterial, unzählige Marketingprospekte, mehrere Tausend Seiten Montageanleitungen sowie großformatiges Bildmaterial zur Verfügung. Dieses Material steht nach der Installation der Anwendung auch ohne Internet-Zugang zur Verfügung - ideal also für den Einsatz im Verkaufsgespräch.

Aktualisierte und neue Materialien werden im Bereich "Aktualisierte Dokumente" angezeigt. Der Fachpartner bleibt also "Up-to-date". Die tägliche Nutzung der App wird durch eine komfortable Favoriten-Verwaltung erleichtert.

Aktuell liegt die App als deutschsprachige Version für das iPad vor. Entsprechende Versionen in anderen Sprachen und auch für die Android-Plattform sind bereits in der Vorbereitung. Hier geht es direkt zum Download der iPad-App. Hinweis: nutzbar ist die App nur für registrierte weinor Fachpartner.

Neu: m.koelndesign.de

Die mobile Webpräsenz des KölnDesign e.V. wurde gerade von schwarzdesign als Web-App realisiert. Mediengerecht aufbereitet findet man hier allg. Informationen, News, Termine und eine komplette Darstellung aller Mitglieder. Optimal abrufbar ist die Web-App mit iPhones oder entsprechenden Android-Smartphones. Hier die URL: http://m.koelndesign.de

KölnDesign e. V. wurde 1997 als bundesweit erstes regionales Design-Netzwerk auf Initiative der Stadt Köln/Amt für Stadtentwicklung gegründet. Ziel war es, Köln strategisch als Design-Standort zu positionieren.

Heute gilt KölnDesign® als größtes regionales Netzwerk mit über 100 Mitgliedern – bestehend aus Designern unterschiedlicher Disziplinen und design-affinen Unternehmen, Beratern, Experten und Institutionen.

schwarzdesign betreut KölnDesign seit 2004 und zeichnet sich auch für den Relaunch der beiden "normalen" Webplattformen im Oktober 2009 verantwortlich.

Neues Referenzprojekt: Hirzinger Zelten

Der „Hirzinger Zelten“ von IBIS ist ein ganz exquisites Früchtebrot, in dem keinerlei Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker - weder künstliche noch natürliche - verwendet werden. Er wird von Meisterhand – nach altbewährtem Rezept – in der Traditionsbäckerei Hirzinger in Tirol gebacken. Erhältlich ist das Produkt nur im einigen ausgewählten Verkaufsstellen - und online im Internet unter http://www.hirzinger-zelten.de. Die Microsite wurde im CMS MODx realisiert und bietet neben einer individuell angepaßten E-Commerce-Anbindung viele ansprechend aufbereitete Produktinformationen, so z.B. auch eine 360-Grad-Darstellung des Früchtebrotes nebst Verpackung. Letztere wurde von unserem Partner 360ties aus Essen erstellt.

P.s.: der Hirzinger Zelten ist wirklich sehr lecker

Hirzinger

 

YORK Watches Relaunch

YORK ist eine Marke der Uhrenmanufaktur Schaumburg Watch. Seit 1998 werden in der renommierten Uhrenmanufaktur eigensinnige und außergewöhnlichen Chronographen und Chronometer entwickelt. Die Marken-Website wurde nun komplett gestalterisch und technisch überarbeitet.

Auftraggeber ist hier Prinz zu Schaumburg-Lippe. Das Webdesign-Raster entwickelte die Werbeagentur "wasganzfeines" aus dem schönen Rinteln. Die Ausarbeitung und Umsetzung erfolgte auf Basis des CMS MODx durch schwarzdesign.

 

Aktuelles Referenzprojekt: 360ties iPad App

Die 360ties-App zeigt beeindruckende 360-Grad-Ansichten von Mode- und Technologie-Motiven, Möbeln, Autos und Spezialeffekten. Interface und Navigationselemente wurden speziell für diese App entwickelt: so werden die Ansichten durch die Drehung des iPads "gesteuert". Die App ist hier kostenlos im Appe App-Store erhältlich.

Die High-End 360-Grad-Ansichten werden von den Essener 360ties-Studios für den Einsatz in Online-Shops, dem Point-of-Sale oder als Premium-Content für digitale Magazine und Publikationen realisiert.

 

2011 - Trends in der Webentwicklung

2011
1. Mobiles Internet
Website-Abrufe von mobilen Endgeräten nehmen für jeden sichtbar massiv zu und werden für alle Website-Betreiber Thema. Die meisten Websites sind allerdings mobil nur eingeschränkt nutzbar und sollten bei der nächsten Überarbeitung entsprechend optimiert werden. Die Anfragen häufen sich.

2. Android
Aktuell werden jeden Tag 300.000 Smartphones und Tabletts mit Googles mobil-Betriebssystem aktiviert. Android wird dementsprechend im Vergleich zu Apples iOS oder dem Blackberry in der Verbreitung massiv aufholen. Das ist gut so, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

3. HTML5
Der neue Webstandard bietet massiv erweiterte Darstellungsmöglichkeiten für interaktive und multimediale Inhalte. Und nachdem HTML5 seitens Apple, Google, Microsoft & Co. letztes Jahr in wesentlichen Teilen "abgesegnet" wurde, ist damit zu rechnen, dass der Standard in der Praxis eine immer stärkere Rolle spielen wird, obwohl er offiziell noch nicht final ist. Wir können uns also auf viele neue Web-Anwendungen für moderne Browser, iPad &; Co. freuen.

4. App-Entwicklung mit Webtechnologien
Bisher mussten Apps für jede Mobilplattform separat entwickelt werden - ein immenser Aufwand, der sich häufig nicht rechnete. Spezielle Frameworks ermöglichen nun eine einmalige Entwicklung der Anwendungen mit Webtechnologien, die dann aber auf den verschiedenen Plattformen wie sog. "native Apps" nutzbar sind. Auch ohne Internetzugang. In Anbetracht der wachsenden Bedeutung von Android & Co. hat dieses Konzept ein enormes Potenzial.

5. Drupal 7
In den USA z.B. ist Drupal längst inoffizieller "Marktführer" bei den Open-Source Content-Management-Systemen. Und in diesen Tagen wird die 7. Version des CMS veröffentlicht, die mit mehr integrierten Funktionalitäten und verbesserter Nutzerführung sicher auch hierzulande dem in die Jahre gekommenen "Typo3" einige "Marktanteile" abluchsen kann.

Doch bei aller Begeisterung für o.g. Technologien sei noch dieser Nachtrag erlaubt: eine solide konzipierte, gut gestaltete, redaktionell professionell gepflegte, nutzer- und suchmaschinenfreundliche Corporate Website ist nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt für die moderne Unternehmenskommunikation. Und auch "Social Media" - der Top-Trend der letzten Jahre - bleibt ein sehr heißes Eisen.

 

DomCam relauncht

Domcam_relaunch
Seit 1999 ist die DomCam online und spielt jede Minute ein aktualisiertes Bild des Kölner Wahrzeichens ins Netz. Letztes Jahr kam dann eine iPhone-App dazu, die sich nach wie vor einer großen Beliebtheit bei Kölnern und Ex-Kölnern erfreut. Doch die Website selbst war ein wenig in die Jahre gekommen.

Der Relaunch des unkommerziellen Webangebotes erfolgte nun mit der Maßgabe, möglichst viele neue Technologien zu kombinieren.

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